Denken wir an Suchen im Internet, denken wir an Google.

Denken wir an Freunde im Internet, denken wir an Facebook.

Während Facebook immer weiter in das Territorium von Google eindringt, versucht Google gleiches. Beide Platzhirsche tun dies mit dem gleichen Ziel: durch eine “soziale Suche” Geld zu verdienen! Betrachten wir uns das Ganze mal aus Sicht von Google:

Google wird in Zukunft unsere Kontakte und deren Inhalte mit in die Suche einbeziehen. Wie das aussehen kann, kann jeder mit Google Profil hier bereits jetzt erahnen:

  • Social circle – zeigt alle Kontakte aus Google Chat, Google Contacts, Google Profile, Google Reader und “Freunde der Freunde”
  • Social content – zeigt die Kontakte sortiert nach Content generierend bzw. nicht generierend an

Google nutzt diese Kontakte und Inhalte, um die Suchergebnisse mit “sozialen Ergebnissen” anzureichern und nennt das dann “Google Social Search“:

Wir wissen nicht erst seit Nielsen, dass Empfehlungen unter Freunden weit mehr zählen, als irgendwelche Werbeslogans. Erzählt mir ein Freund, dass sein Wochenendtrip ins “Hotel Musterblick” die Hölle war, werde ich dieses Hotel niemals buchen, ganz gleich, was die mir versprechen.

Hotels, die sich nicht mit dem Social Web auseinander setzen und anfangen, eine Strategie hierfür zu entwickeln, werden in drei bis vier Jahren das Nachsehen haben. Es geht hierbei nicht um einzelne Netzwerke, es geht um die Tatsache, dass sich da draußen im Web etwas verändert, was die Nutzung und die Nutzer verändert. Hotels können sich davor nicht verstecken. Es sei denn, sie wollen wie beim guten alten Versteckspiel nicht gefunden werden…

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