Mobile das nächste große Ding – auch für die Hotellerie? (I)
Historie & Aktueller Entwicklungsstatus des mobilen Internets
Sowohl das stationäre Internet als auch der Mobilfunk haben in den letzten 20 Jahren – unabhängig voneinander – eine rasante Entwicklung durchlebt. In diesem Zeitraum haben sich beide Segmente von einer durch vereinzelte Nutzer wahrgenommenen Dienstleistung zu einem Massenmarkt weiterentwickelt. Mit dem mobilen Internet erfolgt nun die logische Verschmelzung dieser beiden Entwicklungen.
Die neue Artikel-Serie “Mobile das nächste große Ding – auch für die Hotellerie?” beleuchtet die wichtigsten Entwicklungsschritte des mobilen Internets bis zum heutigen Tag und befasst sich mit den Auswirkungen bzw. Chancen die sich daraus für die Hotellerie ergeben.
Mit dem Nokia 7110 kam 1999 das erste internetfähige Handy auf den Markt. Hierbei kam das sog. Wireless Application Protocol (WAP) zum Einsatz. Mit WAP war es erstmals möglich, Internetinhalte für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen.
Der Internet-Zugang war damals nur über GSM möglich, die Daten “rasten” mit 9,6 Kilobit pro Sekunde durchs Netz und abgerechnet wurde pro Minute. Spötter definierten damals ”WAP” kurzerhand in “Wait and Pay” um. Aufgrund der eingeschränkten Darstellung der angesteuerten Online-Seiten sowie der geringen Zugriffsgeschwindigkeit konnte sich dieser Dienst bei den Nutzern nie richtig durchsetzen.
Mit der Einführung des Mobilfunkstandard UMTS - und den damit heute möglichen Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde – wurde ab 2002 eine der Voraussetzungen für das heutige mobile Internet eingeführt.
Die Einführung des ersten iPhone im Juni 2007 war ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des mobilen Internet. Der berührungsempfindliche Bildschirm und der integrierte Web-Browser des Apple-Handys machten das Surfen im Internet auch auf dem Handy zu einer kinderleichten Angelegenheit.
Mit diesem Endgerät wurden Inhalte erstmals so lesbar wie man das vom Computer-Bildschirm gewohnt ist. Dank einer Daten-Flatrate konnte man erstmals so viel surfen, wie man wollte. Die einfache Benutzerführung in Verbindung mit der integrierten Flatrate haben dem mobilen Internet zum Durchbruch in Richtung “Massenmarkt” verholfen.
In der nächsten Folge werde ich auf die grundsätzlichen Unterschiede zwischen stationärem und mobilen Internet eingehen.
Über den Gast-Autor:
Autor: Thomas Hendele, selbstständiger Online Marketing Berater
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Ich bin Thomas Hendele, Inhaber von some communication. Ich berate und unterstütze Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie & Tourismus in Fragen rund um das Social Web. Im Hotel Newsroom blogge ich von Zeit zu Zeit über Social Media und deren Nutzen für die Hotellerie.Google+
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