Mehr Gäste durch Social Media Marketing?
geschrieben von Thomas Hendele
Dass ein einziges Lob so viele Fragen aufwerfen kann…
Gestern hatten wir positiv über den Hotel Neptun Blog berichtet (”…alle Mitarbeiter werden mit in die Social Media Aktivitäten eingebunden. Sie können sich so besser mit dem Hotel identifizieren und…”). Warum? Weil uns gefällt, wie das Hotel die Mitarbeiter in die Social Media Aktivitäten einbindet, wie es mit dem Web 2.0 umgeht, wie es die Möglichkeiten, die das Internet uns heutzutage zur Verfügung stellt, nutzt und sie als Chancen sieht.
Heute erreichte unseren Newsroom dann das Kommentar von ‘Beobachter’ (“Und bringt das Ganze einen einzigen neuen Gast??????????”), der uns dazu anregte, diese Frage mal in den Raum zu werfen. Die Diskussion “Social Media Marketing – Bringt mir das mehr Gäste?” provozierte und polarisierte zwar nur kleinlaut, regte Einige jedoch zum Austausch an. Hier zusammengefasst die ersten Ergebnisse:
Karim-Patrick Bannour meinte: “…egal für welche Plattformen und Tools man sich entscheidet: Man weiß, dass sich die Gäste online informieren und auf authentische Meinungen mehr zählen als auf Unternehmensinhalte. Deshalb muss man den Gästen soviele Anknüpfungspunkte bieten wie möglich. Auf Facebook präsent sein, über Twitter erreichbar sein und informieren. “Märkte sind Gespräche”, und diese Gespräche können nun auf vielen verschiedenen Plattformen stattfinden.
Dass es funktioniert, zeigt die Erfahrung: Ich kenne mittlerweile schon einige Hoteliers, die Reservierungsanfragen und Buchungen über Twitter erhalten haben. Und Freunde, die ihr Traumhotel von Freunden auf Facebook empfohlen bekommen haben.”
Stefan Niemeyer bezeichnete die Frage als rhetorische Frage, ähnlich den Fragen “…Brauche ich Online-Reservierungen?, Muss ich in Hotel-Vertriebsportalen dabei sein?…”.
Und während Jörg Schlottke feststellte, dass “…Social Media Marketing keinen einzigen neuen Gast bringt… weil Social Media Marketing eben Marketing ist und nicht Vertrieb…” stellte Monika Meurer die treffende und doch so simple Gegenfrage “…Fragt Ihr alle Eure Gäste, wie sie überhaupt auf Euch aufmerksam geworden sind????”
Es geht also nicht darum, dass man hier ein bisschen zwitschert, da ein bisschen flickrt und dort ein bisschen xingt und schon flattern die Buchungen ins Haus. Es geht vielmehr um Kommunikation. Darum, Kontakte zu knüpfen, für sich zu gewinnen und vor allen Dingen, von sich zu überzeugen. Und darum, bestehende Kontakte nicht nur nicht zu verlieren, sondern sie dazu zu bewegen, von sich zu erzählen, zu empfehlen. Es geht um das, was man früher “Vitamin B”, später “Mund-zu-Mund-Propaganda”, neudeutsch gerne mal “Mouth-to-mouth-Marketing” nannte/nennt… um die sozialen Kontakte und deren Manipulation Pflege – nur eben online.
Wer mitdiskutieren möchte, ist hierzu herzlich eingeladen – wir freuen uns auch über jeden weiteren Kommentar…
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