Studie: Social Media Chancen größer als die Risiken
Deutsche Unternehmen sehen in Social Media eher Chancen als Risiken – so sehen das laut einer aktuellen Studie der Meltwater Group 59% der Befragten.
Obwohl 64% dem Content Marketing eine große Bedeutung zumessen, haben nur 36% der deutschen Unternehmen eine explizite Strategie für die Erstellung und Platzierung von Inhalten für Social Media definiert. Die größten Herausforderungen sehen die Befragten dabei in der Produktion von interessanten (26%) & neuen (30%) Inhalten und beim Mangel an Zeit & Ressourcen für Social Media (27%).
Wo ist Social Media angesiedelt?
Bei 68% der befragten deutschen Unternehmen ist Social Media im Marketing angesiedelt. 62% übergeben die Verantwortung an die Mitarbeiter, die Freude daran haben und bei lediglich 20% liegt die Verantwortung für Social Media bei den Mitarbeitern, die auch spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich haben.
Und was ist mit Monitoring?
Während 84% der befragten deutschen Unternehmen Web Monitoring für wichtig halten, setzen nur 16% Tools hierfür ein.
Mein Fazit:
Auch wenn bei der Studie nur 4% der Befragten aus der Tourismusbranche kamen, so können einige Zahlen dennoch auf unsere Branche adaptiert werden. Klar wird, dass es noch etliche Defizite gibt, im Wesentlichen an zwei Stellen:
- Ressourcenplanung
Budgets müssen zur Verfügung gestellt werden, vor allem der Faktor Zeit darf nicht ungeachtet bleiben. Mitarbeitern Social Media noch “obendrauf” zu packen ist wenig zielführend. Ebenfalls zur Ressourcenplanung gehört die Mitarbeitereinsatzplanung. Welcher Mitarbeiter ist am besten für Social Media geeignet? Der Marketingchef? Der studierte Pressesprecher? Oder der Nerd aus der Vertriebsabteilung? Auch hier kommt es wieder auf die goldene Mitte an: Sowohl der Enthusiasmus und die Lust am “social’n” als auch das Wissen und die Fähigkeiten um die Medien muss gegeben sein. Erst die Kombination führt zum Erfolg. - Monitoring
Immer wieder erzähle ich, wie wichtig das Zuhören ist. Social Media Marketing beginnt mit dem Monitoring. Was sagen meine Gäste über mich? Was machen die Mitbewerber? Was wünschen sich meine Gäste? Was interessiert sie? Beim Monitoring geht es auch nicht immer nur darum, zu erfahren, wann wer wo schlecht über mich spricht. Vielmehr hilft Web Monitoring auch beim Content Marketing. Über 1/4 der Befragten sehen das Produzieren von Inhalten als Herausforderung. Würden Sie ihr Monitoring optimieren, sähen sie das sicher anders…
Autor: Thomas Hendele, selbstständiger Online Marketing Berater
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Autor
Ich bin Thomas Hendele, Inhaber von some communication. Ich berate und unterstütze Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie & Tourismus in Fragen rund um das Social Web. Im Hotel Newsroom blogge ich von Zeit zu Zeit über Social Media und deren Nutzen für die Hotellerie.Google+
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